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Brig-Visp-Zermatt-Bahn
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| Brig–Zermatt | Brig–Zermatt |
|---|---|
| Elektrotriebwagen MGB BDSeh 4/8 und BVZ ABDeh 8/8 in Zermatt | Elektrotriebwagen MGB BDSeh 4/8 und BVZ ABDeh 8/8 in Zermatt |
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| Streckennummer (BAV) : | 140 |
| Fahrplanfeld : | 140 (Brig–Visp–Zermatt) 141 (TĂ€sch–Zermatt) 144 ( Glacier-Express ) |
| StreckenlÀnge: | 43,985 km |
| Spurweite : | 1000 mm ( Meterspur ) |
| Stromsystem : | 11 kV 16,7 Hz ~ |
| Maximale Neigung : | AdhĂ€sion 25 ‰ Zahnstange 125 ‰ |
| Minimaler Radius : | 80 m |
| Zahnstangensystem : | Abt |
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Die Brig-Visp-Zermatt-Bahn (BVZ) – offizielle Eigenbezeichnung von 1991 bis 2002 BVZ Zermatt-Bahn – war eine meterspurige Schmalspurbahn im Schweizer Kanton Wallis. 1891 als Visp-Zermatt-Bahn (VZ) eröffnet, ging sie am 1. Januar 2003 zusammen mit der Furka-Oberalp-Bahn (FO) in der Matterhorn-Gotthard-Bahn (MGB) auf. Die 44 Kilometer lange Bahnstrecke ist Bestandteil der Route des nach St. Moritz verkehrenden Glacier-Express und verbindet den autofreien Ferienort Zermatt mit den Gemeinden Visp und Brig-Glis im Rhonetal.

Contents

‱ Geschichte
‱ Fahrplan
‱ Farbgebung
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Geschichte

Planung, Bau und Betriebsaufnahme

Das Bergdorf Zermatt erlangte nach der Erstbesteigung des Matterhorns durch Edward Whymper 1865 erstmals grössere Bekanntheit in Europa. Die Zahl der Übernachtungen nahm fortan kontinuierlich zu, obwohl der Ort selbst nur mittels eines langwierigen Fussmarsches durch das unwirtliche Mattertal erreichbar war. Ein einfacher Saumpfad fĂŒhrte lange Zeit nur bis St. Niklaus. Dennoch verzeichnete man in Zermatt in den 1880er-Jahren bereits bis zu 12'000 Touristen pro Jahr.cite-ref-5[5] Um den Tourismus im Tal und insbesondere in Zermatt selbst zu fördern, kamen daher bald erste PlĂ€ne auf, eine Eisenbahnlinie zu errichten, die den aufstrebenden Kurort mit dem Rhonetal verbinden sollte.

Am 21. September 1886 erteilte der Bundesrat dem Bankhaus Masson, Chavannes & Co. in Lausanne sowie der Basler Handelsbank eine erste Konzession. Der ursprĂŒngliche Antrag sah eine von Visp nach Zermatt fĂŒhrende Schmalspurbahn mit 750 mm Spurweite und gemischtem AdhĂ€sions- und Zahnradbetrieb vor. Die Spurweite wurde schliesslich auf DrĂ€ngen des Bundesrates auf Meterspur geĂ€ndert. Die Bahn sollte jeweils ĂŒber die Sommermonate von Anfang Juni bis Ende September betrieben werden, da man die Risiken eines Betriebes im Hochgebirgswinter nicht zu bewĂ€ltigen vermochte. Zudem bestand lediglich im Sommer Aussicht auf ein hohes Passagieraufkommen, da Wintertourismus zur damaligen Zeit noch keine grosse Bedeutung besass. Der Bundesrat behielt sich jedoch eine Ausdehnung der Betriebszeit vor, ebenso legte er fest, dass fĂŒr Einheimische vergĂŒnstigte Tarife angeboten werden sollten.

Planung und Bau ĂŒbertrugen die beteiligten BankhĂ€user der Eisenbahngesellschaft Suisse-Occidentale–Simplon (SOS), die im Sommer 1887 umfangreiche Vermessungsarbeiten im Mattertal durchfĂŒhrte. Am 10. Oktober 1888 entstand als Betriebsgesellschaft die Compagnie du Chemin de Fer de ViĂšge Ă  Zermatt SA. Die genaue StreckenfĂŒhrung und Betriebsweise war zunĂ€chst Gegenstand intensiver Diskussionen. Die Suisse-Occidentale–Simplon schlug eine reine AdhĂ€sionsbahn mit einer Maximalsteigung von 45 ‰ vor, wĂ€hrend der am Bau der Gotthardbahn beteiligte Ingenieur Ernest von Stockalper gemĂ€ss der ursprĂŒnglichen Planung eine kombinierte AdhĂ€sions- und Zahnradbahn vorschlug. Eine zur Bestimmung der idealen Betriebsweise aufgestellte Expertenkommission besuchte zu diesem Zweck zahlreiche Zahnradbahnen in der Schweiz und Deutschland, unter anderem die BrĂŒnigbahn und die mit dem Zahnstangensystem Abt ausgestattete RĂŒbelandbahn im Harz. Die Bereisungen fĂŒhrten zur Entscheidung, die Bahnlinie mit dem auf der RĂŒbelandbahn angewendeten System auszustatten und Maximalsteigungen von 125 ‰ vorzusehen. Insgesamt sollten sechs Streckenabschnitte mit einer GesamtlĂ€nge von 7450 m mit Zahnstange ausgestattet werden.

Der Baubeginn erfolgte am 27. November 1888 in Visp. Die BauausfĂŒhrung wurde dem Westschweizer Bauunternehmer Julius Chappuis ĂŒbertragen, wĂ€hrend die SOS den Landerwerb und die Beschaffung des Rollmaterials vornahm. Der Erwerb des notwendigen Landes gestaltete sich insbesondere im Bereich der Gemeinden Stalden und St. Niklaus als schwierig, da die ansĂ€ssige Bevölkerung an einem Verkauf nicht interessiert war und so langwierige Enteignungsverfahren erforderlich wurden. Auch war das Land im gesamten Tal in unzĂ€hlige und zum Teil winzige GrundstĂŒcke unterteilt, deren tatsĂ€chliche Besitzer meist nicht in offiziellen Dokumenten verzeichnet waren. Das Fehlen einer Strasse machte es erforderlich, das Baumaterial fast ausschliesslich ĂŒber das bereits fertiggestellte Bahntrassee an die Baustellen zu transportieren.

Am 3. Juli 1890 konnte schliesslich der Bahnbetrieb auf dem ersten Teilabschnitt zwischen Visp und Stalden aufgenommen werden. Bereits am 26. August desselben Jahres erreichten die ersten ZĂŒge St. Niklaus, ein ungewöhnlich strenger Winter verzögerte in den folgenden Monaten jedoch die Fertigstellung des restlichen Streckenabschnittes. Erst am 18. Juli 1891 konnte die Gesamtstrecke bis Zermatt dem Betrieb ĂŒbergeben werden.

Erste Betriebsjahre

Die Visp-Zermatt-Bahn (VZ) ĂŒbertrug die BetriebsfĂŒhrung der Suisse-Occidentale–Simplon, da so die Möglichkeit bestand, das Personal wĂ€hrend der Betriebsunterbrechung im Winter an anderen Stellen einzusetzen. Dieses Abkommen wurde von der Nachfolgegesellschaft Jura-Simplon-Bahn (JS) und schliesslich auch durch die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) noch bis 1920 beibehalten.

Die Passagierzahlen stiegen seit der Eröffnung kontinuierlich an und ĂŒbertrafen bereits nach kurzer Zeit die zur Bauzeit aufgestellten Prognosen deutlich. Gleichzeitig hatte die Bahn aber auch mit zahlreichen Unwettern zu kĂ€mpfen, die den Betrieb immer wieder fĂŒr Tage lahmlegten. Die Eröffnung der Gornergratbahn 1898, des Simplontunnels 1906 und der Lötschbergbahn 1913 brachten auch der Visp-Zermatt-Bahn weitere FahrgĂ€ste. Der AufwĂ€rtstrend fand jedoch mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ein jĂ€hes Ende. Die auslĂ€ndischen Touristen blieben der Schweiz fern, wĂ€hrend der Kohlepreis massiv anstieg. Das Passagieraufkommen sank auf das Niveau von 1891 zurĂŒck. Der Fahrplan musste erheblich reduziert und die Fahrpreise stark erhöht werden, dennoch war ein kostendeckender Betrieb nicht mehr möglich. Enthielt der Sommerfahrplan 1914 noch sechs Zugpaare pro Tag zwischen Visp und Zermatt, fuhren nach Kriegsausbruch lediglich noch drei, ab 1918 sogar nur zwei Zugpaare. 1918 betrug der Gesamtverlust rund 971'000 Franken.cite-ref-7[7]

Nach Kriegsende stiegen die Fahrgastzahlen zunĂ€chst nur langsam wieder an. Inmitten des sich abzeichnenden Aufschwungs zerstörte am 24. September 1920 ein Hochwasser rund 300 Meter des Trassees zwischen Visp und Ackersand, nachdem bereits im Winter 1919/20 die Matter Vispa durch Lawinen und Erdrutsche auf das Bahntrassee bei Kipfen umgelenkt worden war und schwere VerwĂŒstungen angerichtet hatte. Das daraus resultierende Defizit, das bislang letzte in der Geschichte der Bahn, nahmen die SBB zum Anlass, die auslaufenden VertrĂ€ge nicht zu verlĂ€ngern und die BetriebsfĂŒhrung zum 1. Januar 1921 an die VZ abzugeben. Diese ging daraufhin eine Direktionsgemeinschaft mit der Gornergratbahn ein. Gleichzeitig wurde in Zusammenarbeit mit Zermatter Hoteliers ein BĂŒro eingerichtet, das erstmals internationale Werbung fĂŒr den Touristenort Zermatt betrieb. 1927 erreichten die Passagierzahlen wieder das Vorkriegsniveau, 1931 erzielte die Bahn mit 227'845 beförderten Personen einen neuen Rekord, der erst nach dem Zweiten Weltkrieg ĂŒberboten werden sollte.cite-ref-8[8]

LĂŒckenschluss, Elektrifizierung und Ganzjahresbetrieb

Die Rettung der Brig-Furka-Disentis-Bahn

Die Visp-Zermatt-Bahn selbst hatte den Ersten Weltkrieg unbeschadet ĂŒberstanden. Grundlegend anders stellte sich die Situation jedoch bei der bei Kriegsausbruch noch nicht fertiggestellten Brig-Furka-Disentis-Bahn (BFD) dar. Diese hatte bis 1915 lediglich den Streckenabschnitt von Brig nach Gletsch fertigstellen können und musste 1923 Konkurs anmelden. VZ-Direktor Auguste Marguerat ergriff die Initiative zur Erhaltung der Bahnlinie. Es bildete sich ein Syndikat, das durch den Bund und die Kantone Wallis, Uri, GraubĂŒnden sowie Waadt unterstĂŒtzt wurde. Am 4. April 1925 konnten Bahnanlagen und Fahrzeuge fĂŒr 1,75 Millionen Franken ersteigert werden.cite-ref-9[9] Am 17. April erfolgte die NeugrĂŒndung der Furka-Oberalp-Bahn AG (FO) mit einem Aktienkapital von 3,3 Mio. Franken.cite-ref-10[10] Bereits am 4. Juli 1926 konnte der Betrieb auf der Gesamtstrecke bis Disentis aufgenommen werden. Die FO selbst unterstand zunĂ€chst der Direktion der VZ, erst am 1. Januar 1961 wurde sie als eigenstĂ€ndiger Betrieb ausgegliedert.

LĂŒckenschluss Brig–Visp

Mit der Betriebsaufnahme der Furka-Oberalp-Bahn wurde es zum Nachteil, dass die meterspurige VZ in Visp durch die 8 km allein in Normalspur ausgefĂŒhrte Bahnstrecke vom Westende des zusammenhĂ€ngenden bĂŒnden-urnerischen Meterspurnetzes (FO in Brig) getrennt war. Zudem mussten seit Eröffnung der Lötschbergbahn 1913 die Reisenden aus Richtung Bern sowohl in Brig als auch in Visp umsteigen; ein Zustand, der als umstĂ€ndlich empfunden wurde.

Zahlreiche Projekte einer meterspurigen Bahnlinie von Visp nach Brig waren bereits zu Anfang des 20. Jahrhunderts vorgeschlagen worden, die meisten sahen eine WeiterfĂŒhrung in Richtung Furka oder Grimsel vor, realisiert wurde aber schliesslich nur die spĂ€tere Furka-Oberalp-Bahn mit Ausgangspunkt in Brig. 1919 reichte der Hotelier Alexander Seiler ein Konzessionsgesuch fĂŒr eine meterspurige Strassenbahn von Visp nach Brig ein, welche der Erschliessung der zwischen den beiden Ortschaften gelegenen kleineren Siedlungen dienen sollte. Das Projekt wurde eingestellt, nachdem die SBB erklĂ€rten, an ihrer Normalspurstrecke zwei Haltepunkte einzurichten. Da die SBB der AnkĂŒndigung nicht nachkamen, wurde der Konzessionsantrag 1925 erneut eingereicht. Kurz darauf ĂŒbernahm ein aus der VZ, der FO und den Visper Lonza-Werken bestehendes Komitee das Projekt. Unter der Leitung der VZ wurde es in eine parallel zur SBB-Strecke verlaufende Verbindungsbahn umgewandelt, die keine Zwischenhaltestellen mehr aufweisen und allein der VerknĂŒpfung von VZ und FO dienen sollte. 1928 stellte das Komitee einen entsprechend abgewandelten Konzessionsantrag, der unter der Massgabe, eine Zwischenhaltestelle einzurichten, am 28. September 1928 genehmigt wurde. Der durchgehende Betrieb von Brig nach Zermatt konnte schliesslich am 5. Juni 1930 aufgenommen werden. Kurioserweise fĂŒhrte dies nicht unmittelbar zu einer NamensĂ€nderung der Visp-Zermatt-Bahn. Erst zum 1. Juni 1962 wurde der Name auf Compagnie du Chemin de Fer de Brigue–ViĂšge–Zermatt (Brig-Visp-Zermatt-Bahn) geĂ€ndert.

Die drei nun gleismÀssig verbundenen Schmalspurbahnen Visp-Zermatt-Bahn, Furka-Oberalp-Bahn und RhÀtische Bahn nutzten die Verbindung zur Einrichtung eines durchgehenden Schnellzuges von St. Moritz nach Zermatt. Am 25. Juni 1930 verliess erstmals der inzwischen weltweit bekannte Glacier-Express den Bahnhof von Zermatt.

Elektrifizierung

Unter dem Eindruck der wĂ€hrend des Ersten Weltkrieges enorm gestiegenen Kohlepreise diskutierte man bald nach Kriegsende eine Elektrifizierung der Bahn, um von teuer importierter Kohle unabhĂ€ngig zu werden. Eine 1919 in Auftrag gegebene Studie empfahl die Verwendung von Gleichstrom mit einer Spannung von 1500 bis 3000 Volt. Um Kosten zu sparen, sollten Teile der Dampflokomotiven fĂŒr den Bau von Elloks verwendet werden, zeitweise erwog man die Beschaffung von Triebwagen. Da in der unmittelbaren Nachkriegszeit die Preise fĂŒr Kupfer und die erforderlichen elektrischen Anlagen noch immer extrem hoch waren, musste der Plan mit RĂŒcksicht auf die nach wie vor angeschlagene Finanzlage der VZ aufgegeben werden.

Erst 1927 kamen erneut PlĂ€ne fĂŒr die Umstellung auf elektrischen Betrieb auf. Nun sollte jedoch hochgespannter Wechselstrom mit einer Frequenz von 16 2⁄3 Hz verwendet werden. Dies bot unter anderem den Vorteil, lediglich einen Einspeisungspunkt bei Visp installieren zu mĂŒssen, was die Kosten fĂŒr elektrische Anlagen gegenĂŒber den ursprĂŒnglichen PlĂ€nen drastisch reduzierte. ErwĂ€gungen, das Stromsystem der SBB mit 15'000 Volt unverĂ€ndert zu ĂŒbernehmen, mussten schnell fallen gelassen werden. Insbesondere die RhĂ€tische Bahn, die seit 1913 auf der Engadiner Linie elektrischen Betrieb mit 11'000 Volt Wechselstrom erfolgreich durchfĂŒhrte, betonte die Vorteile einer geringeren Spannung. So konnte man im Engadin Lokomotiven mit luftgekĂŒhlten Transformatoren verwenden, wĂ€hrend solche fĂŒr 15'000 Volt eine schwere ÖlkĂŒhlung erforderlich machten, die das Gewicht der Lokomotiven erheblich erhöhen wĂŒrde. Zudem sei bei der Verwendung eines einheitlichen Stromsystems im Falle einer Elektrifizierung der Furka-Oberalp-Bahn ein problemloser durchgehender Betrieb möglich. Dies fĂŒhrte zur Entscheidung, auch auf der Visp-Zermatt-Bahn eine Spannung von 11'000 Volt zu verwenden.

FĂŒr die Elektrifizierung der Bahnanlagen und die Beschaffung von Elektrolokomotiven wurde ein Budget von 1,7 Mio. Franken aufgestellt.cite-ref-11[11] Die Energieversorgung ĂŒbertrug man den SBB, die sich vertraglich verpflichteten, in Visp Wechselstrom mit einer Spannung von 15'000 Volt bereitzustellen. Dieser wurde dort auf die benötigte Spannung heruntertransformiert. FĂŒr die Beförderung der ZĂŒge wurden fĂŒnf Elektrolokomotiven des Typs HGe 4/4 bei SLM, SIG und MFO beschafft. Ab dem 1. Oktober 1929 konnten schliesslich alle fahrplanmĂ€ssigen ZĂŒge elektrisch befördert werden. Von den insgesamt acht vorhandenen Dampfloks des Typs HG 2/3 konnten die fĂŒnf Ă€ltesten Exemplare ausgemustert werden, der Rest blieb als Reserve und fĂŒr die SchneerĂ€umung weiter im Dienst.

Aufnahme des Winterbetriebs

Bereits 1907 kamen seitens der Talbevölkerung und der Zermatter Hoteliers Forderungen auf, die Visp-Zermatt-Bahn auch im Winter zu betreiben. SBB und VZ lehnten dies jedoch aufgrund der daraus resultierenden hohen Kosten und daher mangelnden RentabilitĂ€t ab. Auch die Unfallgefahr durch Lawinen und Hochwasser betrachtete man als unkalkulierbares Risiko. Zudem bestand seitens der VZ lange Zeit die Ansicht, dass Zermatt als Wintersportort ohnehin nicht geeignet sei. Der Walliser Staatsrat, der dem Winterbetrieb positiv gegenĂŒberstand, prĂŒfte daher die Möglichkeit, die Betriebspflicht der VZ zumindest fĂŒr den Streckenabschnitt von Visp nach St. Niklaus auf die Wintermonate auszudehnen. Da der Konzessionstext im Bezug auf die Betriebszeit jedoch eindeutig formuliert war und eine KonzessionsĂ€nderung gegen den Willen des Inhabers in Ermangelung eines PrĂ€zedenzfalles nicht durchfĂŒhrbar erschien, unterblieben weitere Anstrengungen bis 1914. Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde die Forderung nach durchgehendem Betrieb vorerst obsolet.

Weitere Bestrebungen zum durchgehenden Betrieb nahm man erst Mitte der 1920er-Jahre auf. Zermatter Hotels blieben im Winter 1927/28 erstmals durchgehend geöffnet. Die VZ hatte zwischenzeitlich die Bedeutung Zermatts fĂŒr den Wintersport erkannt und zeigte sich kooperativer. Am 30. Oktober 1928 nahm sie erstmals den fahrplanmĂ€ssigen Winterbetrieb bis St. Niklaus auf. Im folgenden Winter verkehrte erstmals ein Zugpaar pro Tag bis Zermatt, sofern die WitterungsverhĂ€ltnisse einen Betrieb zuliessen. Diese Betriebsweise konnte bis Ende 1930 beibehalten werden, im Januar und Februar 1931 machten zahlreiche Lawinen einen regelmĂ€ssigen Betrieb jedoch unmöglich. Es wurde deutlich, dass ein geregelter Winterbetrieb ohne Schutzbauten nicht durchfĂŒhrbar wĂ€re, woraufhin es 1932 zum Abschluss eines Vertrags zwischen dem Kanton Wallis und der VZ kam. Dieser sah den durchgehenden Winterbetrieb der VZ vor, im Gegenzug verpflichtete sich der Kanton, die Errichtung von Schutzbauten zu 50 % zu subventionieren. Diese wurden im Herbst 1933 planmĂ€ssig fertiggestellt, im folgenden Winter konnte so erstmals ein durchgehender Winterbetrieb auf der gesamten Strecke angeboten werden.

Zweiter Weltkrieg, Nachkriegszeit und Aufschwung

Der Kriegsausbruch 1939 hatte weit weniger dramatische Auswirkungen auf den Bahnverkehr, als es noch 1914 der Fall gewesen war. Zwar blieben auch diesmal die auslĂ€ndischen Touristen dem Mattertal fern, jedoch stellten Schweizer AusflĂŒgler, die sich dank der zuvor eingefĂŒhrten Erwerbsersatzordnung auch wĂ€hrend des Krieges Reisen leisten konnten, sowie MilitĂ€rtransporte die Auslastung der KapazitĂ€ten sicher. Dank der Elektrifizierung hatten auch die erneut stark gestiegenen Kohlepreise keine Auswirkungen mehr auf den Bahnbetrieb. WĂ€hrend der Kriegsjahre stiegen die Fahrgastzahlen kontinuierlich an und erreichten 1945 mit 265'473 beförderten Personen einen neuen Höhepunkt.cite-ref-12[12]

Nach Kriegsende stiegen die Fahrgastzahlen weiter stark an. 1961 ĂŒberschritten die Passagierzahlen erstmals die Millionengrenze, brachen 1963 wegen einer Typhus-Epidemie in Zermatt jedoch kurzfristig wieder ein. Auch der GĂŒterverkehr stieg insbesondere durch Kraftwerksbauten im Saastal und bei Zermatt massiv an. Die VZ nutzte den Aufschwung zur sukzessiven Modernisierung des Bahnbetriebs: Zwischen 1958 und 1989 wurden mit Ausnahme der KipfenbrĂŒcke, die nach der Zerstörung durch eine Lawine 1947 als StahlbrĂŒcke neu errichtet worden war, alle grösseren BrĂŒcken durch Stahlbetonkonstruktionen ersetzt, was eine Erhöhung der Achslast erlaubte.

Das Rollmaterial wurde ebenso erneuert. Die grösstenteils noch aus der Dampflokzeit stammenden Personenwagen mit offenen Plattformen ersetzte man zwischen 1955 und 1963 durch moderne in Leichtstahlbauweise gefertigte Personenwagen mit Mitteleinstieg. Die Lokomotiven aus der Zeit der Elektrifizierung wurden zwischen 1960 und 1965 durch fĂŒnf Personentriebwagen ergĂ€nzt. Zur Erhöhung der Sicherheit installierte man zwischen 1965 und 1966 auf der gesamten Strecke ein von Brig aus ferngesteuertes Streckenblocksystem.

Die Lawinenschutzbauten an der gesamten Strecke wurden ebenso kontinuierlich erweitert. Die VerwĂŒstung des Bahnhofes von Zermatt am 4. Januar 1966 gab den Anlass, den gesamten Bahnhof grundlegend umzubauen und lawinensicher zu ĂŒberdachen. Noch im selben Jahr wurde im nördlichen Teil eine Lawinengalerie errichtet. Die Bauarbeiten an einer lawinensicheren Überdachung der Bahnsteige begannen 1982 und endeten 1989.

Die Öffnung der Talstrasse bis TĂ€sch 1971 resultierte in einem neuen Schwerpunkt des Passagieraufkommens. Zahlreiche Touristen fahren seither mit dem eigenen Auto bis TĂ€sch, wo sie auf die ZĂŒge der BVZ umsteigen mĂŒssen, da die Strasse nach Zermatt bis heute fĂŒr den Autoverkehr geschlossen ist und nur mit Sondergenehmigung befahren werden darf. Zur BewĂ€ltigung des zusĂ€tzlichen Passagieraufkommens richtete man ab Mai 1972 einen Pendelverkehr zwischen TĂ€sch und Zermatt ein. Dieser befördert seitdem rund zwei Drittel aller in Zermatt eintreffenden FahrgĂ€ste.

Mit der Inbetriebnahme von vier GepĂ€cktriebwagen Deh 4/4 1975 und 1976 und dazu passenden Steuerwagen konnten auf dieser wichtigen Verbindung erstmals PendelzĂŒge eingesetzt werden, auch die ZĂŒge auf der Gesamtstrecke von Brig nach Zermatt wurden seitdem in zunehmender Zahl als Pendelzug gefĂŒhrt.

Weitere Modernisierung und Fusion mit der FO

Die 1980er-Jahre waren durch weiter zunehmende Fahrgastzahlen geprÀgt. Insbesondere der anhaltende Erfolg des seit 1982 ganzjÀhrig verkehrenden Glacier-Express, dessen Fahrgastzahlen von rund 20'000 im Jahr 1982 auf 269'830 im Jahr 2005 anstiegen, trug zur Auslastung der Bahnlinie und zur Bekanntheit Zermatts bei.cite-ref-13[13]cite-ref-14[14]

Zur BewĂ€ltigung des gestiegenen Verkehrsaufkommens baute man den Bahnhof von Zermatt zwischen 1982 und 1989 grundlegend um. SĂ€mtliche Bahnsteiggleise erhielten eine lawinensichere Überdachung, die Westseite der Gleisanlagen wird seitdem durch eine 300 Meter lange massive Lawinenmauer begrenzt. Das BahnhofsgebĂ€ude aus dem Eröffnungsjahr wurde abgerissen und durch einen grösseren Neubau ersetzt.

Als zweite grössere Baumassnahme erfolgte zwischen 1983 und 1984 die Errichtung des Depots Glisergrund bei Brig, das teilweise die beengten Depotanlagen am Bahnhof Visp ersetzte. Die Furka-Oberalp-Bahn ergĂ€nzte das GelĂ€nde bis 1998 um eine weitere Wartungshalle. Das komplette DepotgelĂ€nde nimmt heute eine FlĂ€che von rund 50'000 mÂČ ein.cite-ref-15[15]

Der Bergsturz von Randa

Siehe auch

:

Randa VS: Bergsturz von Randa

Die grösste Katastrophe in der Geschichte der BVZ ereignete sich im JubilĂ€umsjahr 1991. Am 18. April um 6:45 Uhr lösten sich aus der Wartfluh nordwestlich von Randa rund 15 Millionen Kubikmeter Fels und verschĂŒtteten die Matter Vispa, Teile des Weilers Lerch sowie 100 Meter des Bahntrassees. Es kamen keine Personen zu Schaden, da der Weiler Lerch unbewohnt war und sich zum Zeitpunkt des Bergsturzes kein Zug im betroffenen Streckenabschnitt aufhielt. Ein nach Zermatt fahrender GĂŒterzug blieb jedoch wenige hundert Meter nördlich der UnglĂŒcksstelle liegen, nachdem der Fahrstrom wegen der SchĂ€den an der Fahrleitung und des daraus resultierenden Kurzschlusses ausgefallen war. Der Personen- und GĂŒterverkehr wurde kurzfristig auf die unversehrt gebliebene Strasse verlegt. Zwischen Herbriggen und Randa verkehrten Busse als Schienenersatzverkehr, zwischen Randa und Zermatt fuhren die ZĂŒge im Pendelverkehr. Ab dem 22. April waren wieder durchgehende GĂŒterzuge möglich, fĂŒr die von der Furka-Oberalp-Bahn eine Diesellok des Typs HGm 4/4 angemietet wurde. Der Personenverkehr blieb vorerst eingestellt, da weitere BergstĂŒrze nicht ausgeschlossen werden konnten.

Am 9. Mai stĂŒrzten erneut grosse Felsmassen ins Tal, die das Bahntrassee auf 250 Metern verschĂŒtteten und auch die Talstrasse unpassierbar machten. Zudem staute der Schuttkegel die Matter Vispa auf, wodurch der untere Dorfteil langsam ĂŒberschwemmt wurde. Nach heftigen NiederschlĂ€gen stand am 18. Juni 1991 auch der Bahnhof unter Wasser. Sofort begann die Planung einer neuen StreckenfĂŒhrung fĂŒr Schiene und Strasse, die das Katastrophengebiet umgehen sollte. Das neue, insgesamt 2860 m lange Bahntrassee konnte am 1. August 1991 eröffnet werden. Ein schweres Gewitter am 8. August fĂŒhrte jedoch zur Verstopfung des neu ausgehobenen Flussbettes der Matter Vispa durch angespĂŒltes Geschiebe, was eine zweite Überschwemmung des Bahnhofs zur Folge hatte. Nachdem das Wasser in ausreichendem Masse abgeflossen war, konnte der Bahnbetrieb am 10. August wieder aufgenommen werden.

Der Gesamtschaden an den Bahnanlagen betrug 16,5 Mio. Franken, wovon 13,59 Mio. durch die Naturschadenhilfe nach dem Eisenbahngesetz des Bundes gedeckt werden konnten.cite-ref-16[16] Die ursprĂŒnglich fĂŒr den Juli 1991 vorgesehenen JubilĂ€umsfeiern mussten wegen der Streckenunterbrechung in den Oktober verschoben werden. Gleichzeitig erfolgte die Umbenennung der Brig-Visp-Zermatt-Bahn in BVZ Zermatt-Bahn, um stĂ€rker auf den wichtigsten Ort an der Strecke hinzuweisen.

Wandel zur Matterhorn-Gotthard-Bahn

Zum 1. Januar 2003 fusionierte die BVZ mit der benachbarten Furka-Oberalp-Bahn zur Matterhorn-Gotthard-Bahn. Gleichzeitig erfolgte die Aufspaltung in die GeschĂ€ftsbereiche Matterhorn Gotthard Verkehrs AG (Personenbeförderungskonzession, Rollmaterial, Wartung, Strassenverkehr), Matterhorn Gotthard Infrastruktur AG (Infrastrukturkonzession, Trassee, GebĂ€ude) sowie der Matterhorn Gotthard Bahn AG als fĂŒr Management und Personal verantwortliche Konzernleitung. Alle Konzerngesellschaften gehören der aus der BVZ hervorgegangenen BVZ Holding sowie dem Bund und den Kantonen Wallis, Uri und GraubĂŒnden.cite-ref-17[17]

Die Fusion der beiden Bahnen ermöglichte die Umsetzung zahlreicher Ausbaumassnahmen. Bis Ende 2006 wurde das Pendelzugterminal in TĂ€sch grundlegend umgebaut und die Anzahl der ĂŒberdachten ParkplĂ€tze auf 1700 erhöht. Im Zusammenhang mit der Eröffnung des Lötschberg-Basistunnels erfolgte der vollstĂ€ndige Umbau des Bahnhofs Visp. Die Gleise der MGB wurden dazu ab 2005 vom Bahnhofsvorplatz neben die bestehenden Normalspurgleise verlegt, um die Umsteigewege zu den ReisezĂŒgen der SBB zu minimieren.

Im Jahr 2017 konnten die beiden Kreuzungsstellen Sefinot und Schwiedernen in Betrieb genommen werden.cite-ref-18[18]

Auswirkungen des Durchgangsbahnhofs Brig

Im Jahr 2007 konnte die MGB den Durchgangsbahnhof Brig dem Betrieb ĂŒbergeben. Seither sind die Strecken der ehemaligen FO und der BVZ ohne Spitzkehre miteinander verbunden. Wegen der asymmetrischen Anordnung der Magnete zur BetriebsartenĂŒberwachung fĂŒr Zahnstangen- und AdhĂ€sionsbetrieb ergab sich ein Problem. Damit die Fahrzeuge durchgehend verkehren können, baute die MGB die kĂŒrzere der beiden von Brig ausgehenden Strecken um. In der Nacht vom 1. auf den 2. Dezember 2007 verschob sie die streckenseitigen Betriebsarten-Überwachungsmagnete zwischen Visp und Zermatt auf die andere Gleisseite. Damit die Anordnung der Fahrzeug- und Gleismagnete wieder ĂŒbereinstimmte, mussten die Triebfahrzeuge und Steuerwagen ĂŒber die noch vorhandene Strecke via Naters gewendet werden. Wegen der Anordnung der Steuerleitungen wurden auch die Wagen gedreht. UnverĂ€ndert blieb die Stellung der im Verkehr TĂ€sch–Zermatt eingesetzten PendelzĂŒge mit den Triebwagen BDSeh 4/8. Bei diesen TriebzĂŒgen und den talseitig eingesetzten Steuerwagen der HGe-4/4-II- und Deh-4/4-PendelzĂŒge mussten die Magnete und die Steuerleitung versetzt werden.cite-ref-19[19]

Streckenbeschreibung

Brig – Visp

Ausgangspunkt der Strecke nach Zermatt ist seit 1930 der Bahnhof Brig. Bis zur Fusion beider Bahnen befand sich dieser im Besitz der FO, die BVZ musste daher ein Benutzungsentgelt zahlen. Der 1915 von der damaligen Brig-Furka-Disentis-Bahn errichtete Bahnhof verfĂŒgt ĂŒber drei Bahnsteiggleise und liegt auf dem Vorplatz des normalspurigen Bahnhofes von Brig, von wo Anschluss an die ZĂŒge von BLS und SBB in Richtung Lötschberg, Genfersee und Simplon besteht. Mit der Eröffnung des Lötschberg-Basistunnels steigt ein grosser Teil der Reisenden mit Ziel Zermatt und Richtung Rhonetal in Visp um. Brig ist ein Durchgangsbahnhof, der vorherige Zustand als Kopfstation wurde mit der Eröffnung einer direkten Ausfahrt nach Osten in Richtung Goms beendet. Die neue StreckenfĂŒhrung, die am 1. Dezember 2007 erstmals befahren wurde, ersetzte einen mit zahlreichen BahnĂŒbergĂ€ngen ausgestatteten Streckenabschnitt durch Naters. Von Seiten der Stadt Brig wird angestrebt, die Anlage auf dem Bahnhofplatz vollstĂ€ndig aufzuheben und die SchmalspurzĂŒge in den Normalspurbahnhof einzufĂŒhren.

Entlang der Strecke nach Visp waren frĂŒher die 2001 stillgelegten Depotanlagen der FO und eine Wagenhalle, die auch von der BVZ mitbenutzt wurde, angeordnet. Im Anschluss daran ĂŒberquert das Trassee die Saltina auf einer aus dem Jahr 1930 stammenden EisenbrĂŒcke. Hiernach verlĂ€uft die Meterspurlinie weitgehend parallel zur Rhonetalstrecke der SBB entlang des sĂŒdlichen Rhoneufers. Westlich des Briger Ortsteils Glis befinden sich die zwischen 1984 und 1998 errichteten Depots Glisergrund (ex BVZ) und WerkstĂ€tte Glisergrund (ex FO), welche heute einen Grossteil des Rollmaterials der MGB beherbergen. Rund vier Kilometer westlich von Brig liegt die Ausweichstelle Gamsensand, die auch ĂŒber GĂŒtergleise fĂŒr die BefĂŒllung von Kesselwagen verfĂŒgt. Die frĂŒhere Haltestelle Gamsen lag rund 300 Meter östlich der Ausweiche, sie wurde Anfang der 1990er-Jahre aufgegeben, nachdem die dort beginnende Seilbahn nach Mund stillgelegt worden war.

Bereits auf Visper Gemarkung befindet sich die nĂ€chste Haltestelle Eyholz. Sie wurde 1999 angelegt und dient hauptsĂ€chlich der Erschliessung eines nahegelegenen Einkaufszentrums. Die Strecke passiert das weitlĂ€ufige IndustriegelĂ€nde der Lonza und erreicht nach rund neun Kilometern den Bahnhof von Visp. Der zurĂŒckgelegte Streckenabschnitt verlĂ€uft in einem leichten GefĂ€lle, insgesamt liegen zwischen Brig und Visp rund 21 Meter Höhenunterschied.

Visp – Stalden

Der Meterspurbahnhof von Visp lag wie auch in Brig ursprĂŒnglich vor dem EmpfangsgebĂ€ude des SBB-Bahnhofes. SĂŒdlich der beiden Bahnsteiggleise schlossen sich die umfangreichen Depot- und Werkstattanlagen der BVZ an. FĂŒr den Passagierverkehr errichtete die VZ zur Betriebsaufnahme 1890 lediglich eine hölzerne Wartehalle, da alle ĂŒbrigen Einrichtungen wie Toiletten oder Wartesaal bereits im EmpfangsgebĂ€ude der Jura–Simplon (bis 1889 Suisse-Occidentale–Simplon) vorhanden waren.

Der grundlegende Umbau der Bahnhofsanlage begann 2006. Da abzusehen war, dass nach der Fertigstellung des Lötschberg-Basistunnels der Grossteil der FahrgĂ€ste in Visp in die ZĂŒge nach Zermatt umsteigen wĂŒrde, wurden Schmalspur- und Normalspur-Gleise nĂ€her zusammengefĂŒhrt. Den ZĂŒgen der MGB stehen seither drei Perronkanten zur VerfĂŒgung. Das Schmalspur-Gleis 3 liegt unmittelbar neben dem neuen Normalspur-Gleis 4. Das EmpfangsgebĂ€ude sowie das gesamte Depotareal der BVZ wurden parallel dazu abgerissen, die Instandhaltung der Schienenfahrzeuge wird seitdem ausschliesslich in der WerkstĂ€tte Glisergrund durchgefĂŒhrt. Die feierliche Eröffnung des neuen Umsteigeknotens erfolgte am 16. und 17. Mai 2008.

Die Ausfahrt aus dem Bahnhof erfolgt in einer engen Linkskurve, zusĂ€tzlich geht das Trassee in ein starkes GefĂ€lle ĂŒber, um die Kantonsstrasse 9 zu unterqueren. Die zwischen 1972 und 1975 errichtete UnterfĂŒhrung bildet zudem den tiefsten Punkt der gesamten Linie. Die Strecke verlĂ€sst nun das Rhonetal und wechselt in das bis zum Endpunkt Zermatt durchfahrene Mattertal. Das Trassee verlĂ€uft hier nur leicht ansteigend parallel zur Talstrasse auf der östlichen Talseite bis zur Ortschaft Ackersand. Der dortige Haltepunkt wird nicht mehr bedient, als Ausweichstelle ist die Station jedoch nach wie vor fĂŒr den Bahnbetrieb erforderlich. Ein benachbartes Wasserkraftwerk verfĂŒgte lange Zeit ĂŒber ein vom Haltepunkt abgehendes Anschlussgleis.

Im unmittelbaren Anschluss ĂŒberquert die Bahnlinie mittels einer 1974 errichteten SpannbetonbrĂŒcke die Vispa. Kurz darauf beginnt der erste Zahnstangenabschnitt, das Trassee fĂŒhrt nun mit der Maximalsteigung von 125 ‰ an der westlichen Talflanke empor und erreicht kurz darauf den Bahnhof von Stalden-Saas. Mit der neuen Kreuzungsstelle Sefinot, die sich auf dem Netz der Matterhorn-Gotthard-Bahn im Vispertal zwischen Visp und Stalden-Saas bei Bahn-Km 12,718 befindet, wurde am 25. August 2017 das erste Projekt des Bahn-Ausbauschritts 2025 (AS 2025) in Betrieb genommen. Die Kreuzungsstelle Sefinot ermöglicht einen stabilen Halbstundentakt auf der stark frequentierten Strecke von Visp nach Zermatt und kostete rund 8 Millionen Franken.

Stalden – St. Niklaus

Der auf rund 800 Metern ĂŒber dem Meer liegende Bahnhof von Stalden erstreckt sich s-förmig entlang des sĂŒdwestlichen Ortsrandes. Der Bahnhof selbst hatte lange Zeit grosse Bedeutung als Ausgangspunkt der Postautolinien in das Saastal und erhielt daher auch ein grosszĂŒgig dimensioniertes EmpfangsgebĂ€ude, das zweitgrösste an der Strecke nach jenem in Zermatt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kamen PlĂ€ne zum Bau einer weiteren Eisenbahnlinie nach Saas-Fee auf, die in Stalden von der bestehenden Strecke abzweigen sollte; der Erste Weltkrieg vereitelte jedoch diese PlĂ€ne. Die Bedeutung des Bahnhofes, der seit 1931 die offizielle Bezeichnung Stalden-Saas trĂ€gt, hat allerdings seit den 1950er-Jahren abgenommen, da die Postautolinien ihren Ausgangspunkt seither in Brig haben. Die Busse halten jedoch auch weiterhin am Bahnhof Stalden und stellen den Anschluss an die ZĂŒge nach Zermatt her. Unmittelbar neben den Gleisanlagen befindet sich zudem die Talstation der Luftseilbahn nach Staldenried. Die beiden Gleise sind seit 1986 durchgehend mit Zahnstangen ausgestattet, da sich unmittelbar vor und hinter der Station Steigungsstrecken anschliessen.

Der bei Ackersand beginnende Zahnstangenabschnitt setzt sich hinter Stalden noch einige Hundert Meter weiter fort. Die Strecke verlĂ€uft anschliessend vergleichsweise flach weiter entlang auf der rechten Seite des sich zunehmend verengenden Tales, wĂ€hrend die Matter Vispa rund 150 Meter tiefer durch eine enge Schlucht fliesst. Der folgende Abschnitt weist die ersten noch relativ kurzen Tunnelabschnitte sowie die grösste BrĂŒcke an der Strecke auf. Der 67 Meter lange MĂŒhlebachviadukt ĂŒberspannt das namensgebende GewĂ€sser in einer Höhe von 43 Metern. Die ursprĂŒngliche Eisenfachwerkkonstruktion wurde 1959 durch eine Spannbeton-BogenbrĂŒcke ersetzt.

Bei Kilometer 19,8 wird schliesslich der Bahnhof von Kalpetran erreicht. Der eigentliche Ort besitzt nur wenige GebĂ€ude, die wichtigste Einrichtung am Bahnhof ist die hier beginnende Luftseilbahn zum Bergdorf Embd. Hinter dem Bahnhof trifft die Bahnstrecke erneut auf die Matter Vispa und wechselt auf die linke Talseite. Die dazu errichtete KipfenbrĂŒcke musste mehrfach erneuert werden: Die ursprĂŒngliche 30 Meter lange Eisen-Fachwerkkonstruktion wurde 1945 durch eine Lawine zerstört. Ein daraufhin eingebautes Provisorium wurde 1947 durch eine stĂ€hlerne FischbauchtrĂ€gerbrĂŒcke ersetzt, die ihrerseits 1999 erneut durch eine Lawine zerstört wurde. Ein als Ersatz eingebauter StahltrĂ€ger wurde im Herbst 2007 durch eine weiter flussabwĂ€rts errichtete 146 Meter lange BetonbrĂŒcke ersetzt, die auch die Strasse nach Kalpetran aufnimmt. Mit der Eröffnung der insgesamt 1,2 km langen Neubaustrecke wurden zudem die letzten auf offener Strecke vorhandenen Gleisbögen mit 80 Metern Kurvenradius beseitigt.

Wenige Meter hinter der KipfenbrĂŒcke beginnt der zweite Zahnstangenabschnitt. Die folgende StreckenfĂŒhrung durch die Kipfenschlucht gilt als landschaftlich reizvollster Abschnitt der gesamten Strecke. Bahnlinie und Matter Vispa verlaufen hier auf engstem Raum unmittelbar nebeneinander. Der gesamte Streckenabschnitt wurde mehrfach durch Hochwasser und Lawinen teils erheblich beschĂ€digt. Zur Vermeidung weiterer SchĂ€den wurde die Matter Vispa daher seit Ende des 19. Jahrhunderts zunehmend reguliert und das Bahntrassee durch massives Mauerwerk geschĂŒtzt. Inmitten der Schlucht richtete man 1999 die vollautomatische Kreuzungsstelle Kipferwald ein. Das obere Ende der Kipfenschlucht markiert die SellibrĂŒcke, auf der die Matter Vispa zum dritten Mal ĂŒberquert wird. Kurz darauf endet die Zahnstange, und das Trassee fĂŒhrt entlang der rechten Seite des sich erweiternden Tals zum 1126 Meter ĂŒber dem Meer gelegenen St. Niklaus. Seit Stalden wurden insgesamt 327 Höhenmeter ĂŒberwunden.

St. Niklaus – Randa – TĂ€sch

Der Bahnhof St. Niklaus erstreckt sich entlang des westlichen Ortsrandes und verfĂŒgt ĂŒber zwei Bahnsteiggleise sowie ein Nebengleis mit Laderampe. Das BahnhofsgebĂ€ude entspricht einem standardisierten Typ, der in Ă€hnlicher Form auch in TĂ€sch vorhanden war. Der Bahnhof ist Ausgangspunkt der Postautolinie zum Ferienort GrĂ€chen, der sich ĂŒber der rechten Talseite auf einem Hochplateau erstreckt und ĂŒber eine serpentinenreiche Strasse mit dem Tal verbunden ist.

Kurz hinter dem Bahnhof beginnt der nĂ€chste Zahnstangenabschnitt. Dieser fĂŒhrt hinauf zum Blattbachtunnel, einem 1931 errichteten 130 Meter langen Lawinenschutzbauwerk. Die ursprĂŒnglich an dieser Stelle vorhandene offene StreckenfĂŒhrung musste aufgegeben werden, da die EisenbahnbrĂŒcke ĂŒber den Blattbach seit ihrem Bau mehrfach von Lawinen und Hochwasser zerstört worden war. Zur Umgehung des problematischen Streckenteils wurde daher in offener Bauweise das Tunnelgewölbe erstellt und anschliessend mit Erde ĂŒberdeckt. Gleichzeitig konnte so auch die Ausfahrt des dritten Zahnstangenabschnitts vor WitterungseinflĂŒssen geschĂŒtzt werden.

Die Bahnlinie wechselt im Anschluss daran erneut die Talseite und passiert das Ausgleichsbecken eines bei Herbriggen befindlichen Wasserkraftwerks. Die in unmittelbarer NĂ€he dazu gelegene Kreuzungsstation Mattsand wurde fĂŒr den Kraftwerksbau 1956 errichtet und wird seit 1964 fĂŒr Zugkreuzungen verwendet. Der nahegelegene Bahnhof von Herbriggen weist neben zwei Bahnsteiggleisen auch ein Anschlussgleis fĂŒr ein Unterwerk des Kraftwerks auf. Das ursprĂŒngliche StationsgebĂ€ude existiert nicht mehr, es wurde 1966 durch einen Neubau ersetzt.

Der folgende Streckenabschnitt nach Randa wird vor allem durch den Bergsturz von 1991 geprĂ€gt, der das bestehende Trassee auf 250 Metern verschĂŒttete und umfangreiche Streckenneubauten erforderlich machte. Hinter Herbriggen folgt die Strecke zunĂ€chst weiter dem Verlauf der Matter Vispa in Talmitte. Kurz vor dem Schuttkegel beschreibt das Trassee jedoch eine scharfe Linkskurve und verlĂ€uft gemeinsam mit der Talstrasse am Ă€ussersten Rand des Talbodens, um das durch weitere BergstĂŒrze bedrohte GelĂ€nde möglichst weitrĂ€umig zu umfahren. SĂŒdlich des Schuttkegels geht das Trassee in ein GefĂ€lle mit 120 ‰ Neigung ĂŒber und erreicht wieder die ursprĂŒngliche StreckenfĂŒhrung entlang der Matter Vispa. Die gesamte Umfahrungsstrecke ist mit Zahnstangen ausgestattet. Hier befindet sich seit 1991 auch das einzige GefĂ€lle in Fahrtrichtung Zermatt, das Zahnstangen erforderlich macht.

Die Bahnstrecke verlĂ€uft bei Randa entlang des westlichen Ortsrandes. Der Bahnhof weist zwei Bahnsteiggleise und ein GĂŒtergleis auf, das BahnhofsgebĂ€ude stammt noch aus dem Eröffnungsjahr 1891 und wurde bis heute nur geringfĂŒgig umgebaut. SĂŒdlich von Randa durchquert die Strecke den Weiler Wildi, wo sich von 1960 bis 1966 ein Ladegleis fĂŒr den Kraftwerksbau der Grande Dixence befand. Im Anschluss trifft sie wieder auf die Matter Vispa und verlĂ€uft auf der weiteren Route nach TĂ€sch unmittelbar parallel zu dieser entlang des Talgrundes.

Bahnhof TĂ€sch

Der Bahnhof von TĂ€sch hat seit den 1970er-Jahren eine besondere Bedeutung als Endpunkt der von Kraftfahrzeugen befahrbaren Talstrasse. UrsprĂŒnglich ein einfacher zweigleisiger Kreuzungsbahnhof, wurde das GelĂ€nde 1975 durch ein separates Bahnsteiggleis fĂŒr PendelzĂŒge nach Zermatt erweitert. Das BahnhofsgebĂ€ude von 1891 erhielt gleichzeitig einen modernen Anbau, der die Billettschalter beherbergte, wĂ€hrend die Wiesen um den Bahnhof in ParkplĂ€tze umgewandelt wurden. Ab 2005 baute man die gesamte Bahnhofsanlage grundlegend um; es entstand unter der Bezeichnung Matterhorn Terminal TĂ€sch ein dreistöckiges Parkhaus mit 2000 AutostellplĂ€tzen, das auch die Billettschalter enthĂ€lt.cite-ref-20[20] Das bisherige BahnhofsgebĂ€ude und der Pendelzugbahnsteig wurden dabei abgerissen. Die neue Bahnhofsanlage weist zwei Gleise fĂŒr den durchgehenden Verkehr und eine zweigleisige Bahnsteighalle fĂŒr die PendelzĂŒge auf. Östlich davon schliesst sich ein ĂŒberdachter Parkplatz fĂŒr Reisebusse an.

TĂ€sch – Zermatt

Hinter TĂ€sch folgt die Bahnlinie zunĂ€chst weiter dem Verlauf der Matter Vispa. Unmittelbar vor der 1964 aus Beton neu errichteten TĂ€schsandbrĂŒcke, ĂŒber die das Trassee zum letzten Mal auf die rechte Talseite wechselt, wird die gleichnamige Kreuzungsstelle passiert, welche im Sommer 2007 zur Steigerung der StreckenkapazitĂ€t eingerichtet wurde.cite-ref-21[21] Im Anschluss beginnt der fĂŒnfte und letzte Zahnstangenabschnitt, um die finalen Höhenmeter bis Zermatt zu bewĂ€ltigen. WĂ€hrend der Fluss zunehmend in einer Schlucht verschwindet, verlĂ€uft die Strecke entlang des rechten Talhanges. Zwischen TĂ€sch und Zermatt ist der Grossteil des Trassees durch Galerien vor Lawinen geschĂŒtzt, von 5612 Metern Strecke sind 2221 Meter durch Verbauungen und Tunnel ĂŒberdacht.

Etwa auf halber Strecke befindet sich die 1972 parallel zur Eröffnung des Pendelzugverkehrs in Betrieb genommene Kreuzungsstelle Kalter Boden, hier endet auch der letzte Zahnstangenabschnitt. Fast alle ZĂŒge mĂŒssen wegen der starken Auslastung des Streckenabschnittes hier die Kreuzung mit einem Gegenzug abwarten.

Nach rund zwei Kilometern erreicht die Strecke schliesslich den nördlichen Ortsrand von Zermatt. Hier befindet sich ein Ladegleis fĂŒr Beton und andere Baumaterialien, das der Versorgung des Zermatter Bauhofes dient. Der anschliessende kurze Spissfluhtunnel unterquert den Heliport der Air Zermatt, kurz darauf erreicht die Bahnlinie den Bahnhof von Zermatt.

Bahnhof Zermatt

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Das Erscheinungsbild des Bahnhofs von Zermatt ist durch die Umbauten der 1980er-Jahre geprĂ€gt. Um Passagiere und Rollmaterial vor Lawinen zu schĂŒtzen, wurde bis 1989 eine massive Überdachung aus Beton errichtet, die die insgesamt sechs Gleise des Bahnhofes ĂŒberspannt. Das am Westrand des Bahnhofes gelegene Gleis 1 verfĂŒgt ĂŒber eine Untersuchungsgrube und ist nicht öffentlich zugĂ€nglich, hier werden vor allem die PendelzĂŒge gewartet. Gleis 2 wurde fĂŒr den Pendelverkehr nach TĂ€sch eingerichtet und verfĂŒgt nach dem Prinzip der Spanischen Lösung an beiden Seiten ĂŒber Bahnsteige, um einen schnellen Fahrgastwechsel zu ermöglichen. Die Gleise 3 bis 5 dienen dem regulĂ€ren Zugverkehr nach Brig und verfĂŒgen ĂŒber je einen Bahnsteig. Gleis 6 ist hauptsĂ€chlich fĂŒr den StĂŒckgutverkehr vorgesehen und endet an der GepĂ€ckhalle des BahnhofsgebĂ€udes. Es ist kĂŒrzer als die ĂŒbrigen Gleise, verfĂŒgt jedoch auch ĂŒber einen gemeinsamen Bahnsteig mit Gleis 5.

Das heutige BahnhofsgebĂ€ude wurde zu Anfang der 1990er-Jahre im regionalen Holzbaustil errichtet. Es erinnert in seinen Proportionen an das ehemalige BahnhofsgebĂ€ude von 1891 und ist in drei Bereiche gegliedert. Der sĂŒdliche Teil umfasst unter anderem das Bahnhofsrestaurant, wĂ€hrend im mittleren GebĂ€udeteil die Billettschalter und die GepĂ€ckausgabe angeordnet sind. Nördlich schliesst sich die in Betonbauweise errichtete GepĂ€ckhalle an. Der Bahnhof der Gornergratbahn befindet sich auf der gegenĂŒberliegenden Strassenseite, er verfĂŒgt ĂŒber ein Verbindungsgleis zum Bahnhof der MGB, um GĂŒtertransporte und FahrzeugĂŒberfĂŒhrungen abwickeln zu können.

Nördlich der Bahnhofshalle befinden sich umfangreiche Gleisanlagen, die hauptsĂ€chlich fĂŒr den GĂŒterverkehr und zum Abstellen von Fahrzeugen genutzt werden. Die Bahnhofseinfahrt wurde nach der Lawine von 1966 mit einer massiven Lawinengalerie ĂŒberbaut. Die sogenannte Schafgrabengalerie ist zweigleisig angelegt und ermöglicht auch das sichere Abstellen von Fahrzeugen. Östlich daran schliessen sich offene Abstellgleise an, die wegen der skizzierten GefĂ€hrdung im Winter nur eingeschrĂ€nkt benutzt werden können.

Folgende Bahnlinien bedienen den Bahnhof Zermatt:

‱ 41 Zermatt – Visp
‱ 42 Zermatt – Visp – Brig – Fiesch
‱ 40 Zermatt – TĂ€sch (Shuttle-ZĂŒge mit GepĂ€ck-Trolley)

Fahrplan

Der Fahrplan 2007 sah 15 tĂ€gliche Zugpaare zwischen Brig und Zermatt vor.cite-ref-23[23] Mit Ausnahme der ZĂŒge am frĂŒhen Morgen und am spĂ€ten Abend wurde in beiden Richtungen ein Stundentakt angeboten, die ZĂŒge hielten an allen Bahnhöfen.

Nach der Inbetriebnahme des Lötschberg-Basistunnels im Dezember 2007 wurde Visp zum Hauptumsteigepunkt aus allen Richtungen. Der Fahrplan wurde verdichtet und am Abend ausgebaut; an Wintersamstagen gibt es einen fast durchgehenden Halbstundentakt im Abschnitt Visp–Zermatt. Die Fahrzeit betrĂ€gt hier 63 bis 69 Minuten. WĂ€hrend der Hochsaison von Mai bis Oktober verkehren zusĂ€tzlich zum normalen Zugsangebot vier Glacier-Express-ZĂŒge, die lediglich in Zermatt, Visp und Brig, teils auch in St. Niklaus, halten, in der Wintersaison ist es ein tĂ€gliches Zugpaar.cite-ref-24[24] Seit dem 14. Dezember 2014 besteht zwischen Zermatt und Brig (und weiter bis Fiesch) zwischen 7.30 Uhr und 20 Uhr ein Halbstundentakt.

PendelzĂŒge mit Abteilen fĂŒr GepĂ€cktrolleys verkehren zwischen TĂ€sch und Zermatt zwischen 6 Uhr und 1 Uhr, bis 22 Uhr in einem 20-Minuten-Takt. Freitags bis sonntags herrscht durchgehender Betrieb.cite-ref-25[25]

GĂŒterverkehr

Ungewöhnlich fĂŒr eine Schmalspurbahn ist der bis heute sehr intensive GĂŒterverkehr. Dieser beschrĂ€nkt sich jedoch auf die Versorgung Zermatts, das nach wie vor von Lastwagen nur beschrĂ€nkt angefahren werden kann. Da die restlichen Gemeinden des Mattertals ĂŒber die Talstrasse mit Lastwagen versorgt werden können, spielt der Bahnverkehr fĂŒr sie keine Rolle. Die einzige grössere Ausnahme war lange Zeit der Transport der sogenannten Embder Steinplatten, die in der Region als traditionelles Material zum Decken von DĂ€chern verwendet werden. Diese gelangten ĂŒber Materialseilbahnen von den SteinbrĂŒchen bei Embd zu zwei Ladegleisen in der Kipfenschlucht, von wo sie per Bahn nach Visp weitertransportiert wurden.

Die wichtigsten TransportgĂŒter nach Zermatt sind Lebensmittel, Baumaterialien und Heizöl, aber auch Kerosin fĂŒr die Air Zermatt. Auch andere KonsumgĂŒter werden per Bahn transportiert, ebenso TouristengepĂ€ck. Umladeanlagen existieren am Bahnhof Visp, wo Container von Lastwagen und normalspurigen GĂŒterwagen auf schmalspurige Transportwagen umgeladen werden. Im Gamsensand, zwischen Visp und Brig, befinden sich Anlagen zum BefĂŒllen von Kesselwagen. Der Bahnhof von Zermatt verfĂŒgt seit 1983 ĂŒber teilweise unterirdische Anlagen zum Umschlag von Mineralölprodukten, die Entladestelle fĂŒr DĂŒsenkraftstoff befindet sich talwĂ€rts auf Höhe der Helikopterbasis.

Der Grossteil des GĂŒteraufkommens wird in standardisierten Containern transportiert, fĂŒr die vier- und zweiachsige Tragwagen vorhanden sind. Nicht in Containern transportierte Fracht wird in Visp in Schiebewandwagen umgeladen und in Zermatt mittels Elektrofahrzeugen dem EmpfĂ€nger zugestellt. FĂŒr nicht nĂ€sseempfindliche GĂŒter sind mehrere offene GĂŒterwagen verschiedener Typen vorhanden. Der Öltransport erfolgt in vier- oder zweiachsigen Kesselwagen. Klassische gedeckte GĂŒterwagen spielen im normalen Betrieb keine Rolle mehr. WĂ€hrend der Hochsaison verkehren in beiden Richtungen bis zu drei reine GĂŒterzĂŒge pro Tag, hinzu kommen weitere an ReisezĂŒge angehĂ€ngte GĂŒterwagen.cite-ref-26[26]

Ein Teil der GĂŒterwagen ist fĂŒr den Verkehr auf der Gornergratbahn geeignet. Mittels zweier spezieller Triebwagen des Typs Bhe 4/4 können so GĂŒter ohne Umladen bis auf den Gornergrat befördert werden.

Rollmaterial

Lokomotiven und Triebwagen

Die Grundlage des Betriebs bildeten vier 1890 in Betrieb genommene Dampflokomotiven des Typs HG 2/3. Zwischen 1893 und 1908 kamen vier weitere Maschinen hinzu. Mit der Elektrifizierung der Strecke 1929 konnten die fĂŒnf Ă€ltesten Exemplare ausgemustert werden, wĂ€hrend drei Lokomotiven als Reserve vorerst erhalten blieben. Nach 1941 verblieb lediglich die Lok Nr. 7 als fahrdrahtunabhĂ€ngige Reserve im Bestand, heute kommt sie als Museumslok zum Einsatz.

FĂŒr den elektrischen Betrieb wurden 1929 und 1930 insgesamt fĂŒnf vierachsige Elektrolokomotiven HGe 4/4 I beschafft, 1939 kam eine sechste Lokomotive mit neu gestalteten Aufbauten hinzu. Die sechs Maschinen wurden 1960 und 1965 durch insgesamt fĂŒnf Doppeltriebwagen der Typen ABDeh 6/6 und ABDeh 8/8 ergĂ€nzt. 1975 und 1976 trafen vier schwere GepĂ€cktriebwagen des Typs Deh 4/4 im Mattertal ein.

Die Inbetriebnahme von fĂŒnf modernen Elektrolokomotiven des Typs HGe 4/4 II 1990 ermöglichte die schrittweise Ausrangierung der veralteten HGe 4/4 I, lediglich die Loks Nr. 15 und 16 bleiben als Museumsfahrzeuge und Reserve erhalten. Eine weitere Modernisierung erfolgt seit 2003 mit der Beschaffung von Niederflur-Gelenktriebwagen der Firma Stadler. Die ersten vier Triebwagen BDSeh 4/8 verkehren seit 2003 bzw. 2005 im Pendelverkehr zwischen TĂ€sch und Zermatt. FĂŒnf weitere Exemplare, eingerichtet fĂŒr den Verkehr Visp–Zermatt, wurden 2007/08 in Betrieb genommen; zwei davon als dreiteilige ABDeh 4/8, drei als vierteilige ABDeh 4/10.

Personenwagen

Die Visp-Zermatt-Bahn beschaffte von Anfang an ausschliesslich vierachsige Personenwagen aller drei Klassen, die durch die Schweizerische Industrie-Gesellschaft (SIG) gefertigt wurden. Modernisierungen erfolgten teilweise noch vor dem Ersten Weltkrieg durch den Aufbau neuer WagenkĂ€sten. FĂŒr den Einsatz im Glacier-Express beschaffte die VZ 1931 die ersten beiden Personenwagen mit geschlossenen Plattformen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte eine umfassende Modernisierung ein. Insgesamt 26 Personenwagen mit Mitteleinstieg in Leichtmetallbauweise wurden zwischen 1955 und 1963 in Betrieb genommen. Sie stellen eine verkĂŒrzte Variante eines ursprĂŒnglich auf der BrĂŒnigbahn eingesetzten Wagentyps dar, 1990 wurden sie durch von der BrĂŒnigbahn gebraucht erworbene Wagen des Ursprungstyps ergĂ€nzt.

Zwischen 1968 und 1975 folgte eine weitere KapazitĂ€tserweiterung durch die Beschaffung von sogenannten Einheitswagen, auch hier wĂ€hlte man einen zuvor von der BrĂŒnigbahn beschafften Wagentyp. In Kombination mit den vier zwischen 1975 und 1976 beschafften GepĂ€cktriebwagen und dazu kompatiblen Steuerwagen konnte so erstmals ein Pendelzugbetrieb angeboten werden.

Die jĂŒngste Innovation stellen die 1993 gemeinsam mit der Furka-Oberalp-Bahn beschafften Panoramawagen dar, die hauptsĂ€chlich im Glacier-Express zum Einsatz kommen. Nach der Fusion zur Matterhorn-Gotthard-Bahn wurde das Konzept weiter ausgebaut und in Kooperation mit der RhĂ€tischen Bahn auf die Saison 2006 hin insgesamt 24 weitere Panoramawagen beschafft.

Farbgebung

Die Dampflokomotiven waren ursprĂŒnglich schwarz gestrichen. Die Museumslokomotive HG 2/3 Nr. 7 trĂ€gt seit Ende der 1980er-Jahre einen grĂŒn-schwarzen Anstrich. Die Personenwagen, Elektrolokomotiven und Triebwagen waren anfangs einfarbig in einem dunklen Rotton gestrichen, der im Laufe der Zeit schrittweise aufgehellt wurde. Seit 1982 war zusĂ€tzlich ein lĂ€ngs unterhalb der Fenster verlaufender schmaler Silberstreifen ĂŒblich. Im JubilĂ€umsjahr 1991 gab sich das Unternehmen ein neues Logo, das nach und nach auf den Fahrzeugen angebracht wurde, auf den Reisezugwagen innert etwa fĂŒnf Jahren, auf den HGe 4/4″ aber erst 1999/2000. Nach der Umwandlung zur Matterhorn-Gotthard-Bahn wurde bei Personenwagen und Personentriebwagen die Seitenwand unterhalb der Fenster weiss bedeckt. Die Lokomotiven und GepĂ€cktriebwagen sind seither einheitlich rot gestrichen. Beim Neuanstrich von Fahrzeugen wird bei gleicher Farbaufteilung das etwas hellere MGB-Rot verwendet.

Eine einheitliche Farbgebung fĂŒr GĂŒterwagen existiert nicht. Hölzerne Fahrzeugteile sind jedoch in der Regel dunkelbraun lackiert, wĂ€hrend Komponenten aus rostfreien Leichtmetallen unlackiert bleiben. Kesselwagen erhalten eine dunkelgraue Lackierung des Kessels. Die glatten SeitenflĂ€chen moderner Schiebewandwagen werden hĂ€ufig fĂŒr Werbeaufschriften genutzt.

Liste der Triebfahrzeuge

| Nr. | Name | Typ | Hersteller | Baujahr | Ausrangierung | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Matterhorn | HG 2/3 | SLM | 1890 | 1929 | |
| 2 | Monte Rosa | HG 2/3 | SLM | 1890 | 1929 | 1913 Umbau auf Heissdampf |
| 3 | Mischabel | HG 2/3 | SLM | 1890 | 1929 | 1926 Umbau auf Heissdampf |
| 4 | Gornergrat | HG 2/3 | SLM | 1890 | 1929 | |
| 5 | St. Theodule | HG 2/3 | SLM | 1893 | 1929 | 1916 Umbau auf Heissdampf |
| 6 | Weisshorn | HG 2/3 | SLM | 1902 | 1941 | 1925 Umbau auf Heissdampf, 1941 an Ems-Chemie Chur, 1988 an DFB , betriebsfÀhig |
| 7 | Breithorn | HG 2/3 | SLM | 1906 | | 1921 Umbau auf Heissdampf, 2001 neuer Kessel u. Leichtölfeuerung, seit 2010 leihweise bei DFB, nicht betriebsfÀhig, wird wieder auf Kohlefeuerung umgebaut |
| 8 | Lyskamm | HG 2/3 | SLM | 1908 | 1935 | 1915 Umbau auf Heissdampf |
| 11 | – | HGe 4/4 I | SLM, MFO , SWS | 1929 | 2005 | |
| 12 | – | HGe 4/4 I | SLM, MFO, SWS | 1929 | 2004 | |
| 13 | – | HGe 4/4 I | SLM, MFO, SWS | 1929 | 2002 | |
| 14 | – | HGe 4/4 I | SLM, MFO, SWS | 1929 | 1992 | |
| 15 | – | HGe 4/4 I | SLM, MFO, SWS | 1930 | | BetriebsfĂ€higes Museumsfahrzeug |
| 16 | – | HGe 4/4 I | SLM, MFO | 1939 | | Prototyp fĂŒr HGe 4/4 I der FO, 1951/52 Wiederaufbau nach Unfall, 2007 an DFB |
| 2031 | – | ABDeh 6/6 | SIG , SLM, SAAS | 1960 | 2006 | |
| 2032 | – | ABDeh 6/6 | SIG, SLM, SAAS | 1960 | 2005 | |
| 2041 | Brig | ABDeh 8/8 | SIG, SLM, SAAS | 1965 | 2011 | |
| 2042 | Visp | ABDeh 8/8 | SIG, SLM, SAAS | 1965 | 2014 | |
| 2043 | Zermatt | ABDeh 8/8 | SIG, SLM, SAAS | 1965 | 2008 | |
| 21 | Stalden | Deh 4/4 | SIG, SLM, SAAS | 1975 | | |
| 22 | St. Niklaus | Deh 4/4 | SIG, SLM, SAAS | 1975 | | |
| 23 | Randa | Deh 4/4 | SIG, SLM, SAAS | 1976 | | |
| 24 | TĂ€sch | Deh 4/4 | SIG, SLM, SAAS | 1976 | | |
| 1 II | Matterhorn | HGe 4/4 II | SLM, ABB | 1990 | | 2023 modernisiert, neue Nr. 109 [ 27 ] |
| 2 II | Monte Rosa | HGe 4/4 II | SLM, ABB | 1990 | 2023 | |
| 3 II | Dom | HGe 4/4 II | SLM, ABB | 1990 | | |
| 4 II | TĂ€schhorn | HGe 4/4 II | SLM, ABB | 1990 | | |
| 5 II | Mount Fuji | HGe 4/4 II | SLM, ABB | 1990 | | ursprĂŒnglicher Name Dent Blanche |
| 2051 | Castor | BDSeh 4/8 | Stadler | 2003 | | An MGB geliefert |
| 2052 | Pollux | BDSeh 4/8 | Stadler | 2003 | | An MGB geliefert |
| 2053 | Albatros | BDSeh 4/8 | Stadler | 2005 | | Durch MGB beschafft |
| 2054 | Eagle | BDSeh 4/8 | Stadler | 2005 | | Durch MGB beschafft |
| 2011 | | ABDeh 4/10 | Stadler | 2007 | | Durch MGB beschafft |
| 2012 | | ABDeh 4/10 | Stadler | 2007 | | Durch MGB beschafft |
| 2013 | | ABDeh 4/10 | Stadler | 2007 | | Durch MGB beschafft |
| 2021 | | ABDeh 4/8 | Stadler | 2008 | | Durch MGB beschafft |
| 2022 | | ABDeh 4/8 | Stadler | 2008 | | Durch MGB beschafft |

| Nr. | Name | Typ | Hersteller | Baujahr | Ausmusterung | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2961 | – | Xmh 1/2 | Asper | 1928 | 1981 | Motordraisine, 1957 und 1974 Neuaufbau durch BVZ |
| 2921 | – | Tm 2/2 | RACO | 1957 | 1993 | Geliefert als Nr. 301, 1959 umnummeriert in 2921, ausgemustert nach Unfall |
| 2922 | – | Tm 2/2 | RACO | 1959 | | Seit 1981 mit Hydraulikkran ausgerĂŒstet |
| 71 | – | Gm 3/3 | Moyse | 1975 | | |
| 72 | – | Gm 3/3 | Moyse | 1975 | | |
| 73 | – | Tm 2/2 | Schöma , Deutz | 1980 | | Baujahr 1972, Übernahme durch BVZ 1980, ex Baustelle Arlberg-Strassentunnel |
| 2962 | – | Xmh 1/2 | Steck/Deutz | 1982 | | |
| 74 | – | Tm 2/2 | Ruhrthaler | 1958 | | ex Kerkerbachbahn , Übernahme durch BVZ 1991 |
| 75 | Niklaus | HGm 2/2 | Stadler | 2002 | | FĂŒr Betrieb auf der Gornergratbahn zugelassen |
| 76 | | HGm 2/2 | Stadler | 2011 | | Durch MGB beschafft, fĂŒr Betrieb auf der Gornergratbahn zugelassen |

Literatur

‱ Wolfgang Finke: Die Fahrzeuge der Zermattbahnen in ĂŒber 1100 Fahrzeugzeichnungen (in Buch auf DVD). Verlag tram-tv, Köln 2010, ISBN 978-3-9813669-0-7.
‱ Jutta Giese, Carl Asmus: Eisenbahnen am Matterhorn. Über 100 Jahre Brig-Visp-Zermatt. In: Eisenbahn-Journal. Special 2/1991, Merker-Verlag, FĂŒrstenfeldbruck 1991, ISBN 3-922404-18-9.
‱ Beat Moser, Urs Jossi: Matterhorn Gotthard Bahn (Teil 1). In: Eisenbahn-Journal. Special 1/2006, Verlagsgruppe Bahn, FĂŒrstenfeldbruck 2006, ISBN 3-89610-157-9.
‱ Remo Perren, Luzius Theler, Thomas Andermatten (Fotos); Brig-Visp-Zermatt-Bahn (Hrsg.): Zermatt-Bahn. Vom Tal zum Berg. Rotten-Verlag, Visp 1991.
‱ Theo Stolz, Dieter Schopfer: Brig-Visp-Zermatt. Geschichte und Rollmaterial. Theo Stolz, Wabern 1983, ISBN 3-907976-00-2.
‱ Bernard Truffer (Hrsg.): Der Bergsturz von Randa 1991. Eine Dokumentation. 2. Auflage. In: Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft Oberwallis. Band 2. Naturforschende Gesellschaft Oberwallis, Brig 1999.
‱ Brig-Visp-Zermatt-Bahn (Hrsg.): 75 Jahre Brig-Visp-Zermatt-Bahn. 3. Auflage. Imprimerie Vaudoise, Lausanne 1979.
‱ Ilona Eckert und Autorenkollektiv: 100 Jahre Brig-Visp-Zermatt-Bahn. Abenteuer Eisenbahn: Gornergratbahn. In: Eisenbahn-Kurier Special. Nummer 22, EK-Verlag, Freiburg in Breisgau 1991.
‱ 100 Jahre Brig-Visp-Zermatt-Bahn. In: LOKi 1, Spezial. Fachpresse Goldach Hudson, Goldach 1991.

Weblinks

Commons

: Brig-Visp-Zermatt-Bahn

– Album mit Bildern

‱ Matterhorn Gotthard Bahn
‱ BVZ Holding AG
‱ Elektrifikation der Zahnradbahn Visp-Zermatt. In: Schweizerische Bauzeitung. Band 94 (1929), Heft 16 (E-Periodica.ch, PDF; 3,3 MB)

Einzelnachweise

cite-note-11. Hans G. WĂ€gli: Schienennetz Schweiz und Bahnprofil Schweiz CH+. AS Verlag, ZĂŒrich 2010, ISBN 978-3-909111-74-9
cite-note-22. Eisenbahnatlas Schweiz. Verlag Schweers + Wall, 2012, ISBN 978-3-89494-130-7.
cite-note-33. map.geo.admin.ch mit Layern: swissTLM3D Eisenbahn (swisstopo), Schienennetz (BAV), SWISSIMAGE Zeitreise – Luftbilder (swisstopo) und Zeitreise Kartenwerke - Topografische Karten (swisstopo).
cite-note-44. maps.trafimage.ch mit Layern: Infrastruktur SBB/Tochtergesellschaften und Infrastruktur ĂŒbrige Bahnen.
cite-note-55. ↑ Perren et al.: Zermatt-Bahn: Vom Tal zum Berg. 1991, S. 13.
cite-note-65. der aktiensammler Nr. 3/10, ISSN 1611-8006, Firmenportrait Cie du chemin de fer a voie Etroite de ViĂšge Ă  Zermatt, S. 20.
cite-note-77. ↑ EJ-Sonderheft Eisenbahnen am Matterhorn, S. 15.
cite-note-88. ↑ Perren et al.: Zermatt-Bahn: Vom Tal zum Berg. 1991, S. 22.
cite-note-99. ↑ Perren et al.: Zermatt-Bahn: Vom Tal zum Berg. 1991, S. 23.
cite-note-1010. ↑ EJ-Sonderheft Eisenbahnen am Matterhorn, S. 26.
cite-note-1111. ↑ Perren et al.: Zermatt-Bahn: Vom Tal zum Berg. 1991, S. 32.
cite-note-1212. ↑ Perren et al.: Zermatt-Bahn: Vom Tal zum Berg. 1991, S. 40.
cite-note-1313. ↑ Perren et al.: Zermatt-Bahn: Vom Tal zum Berg. 1991, S. 41.
cite-note-1414. ↑ GeschĂ€ftsbericht 2005 (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive). BVZ Holding, S. 9.
cite-note-1515. ↑ EJ-Sonderheft Matterhorn-Gotthard-Bahn. Bd. 1. S. 70.
cite-note-1616. ↑ Der Bergsturz von Randa. 1991, S. 90.
cite-note-1717. ↑ FĂŒr eine genaue Darstellung der Organisation siehe GeschĂ€ftsbericht 2003 (Memento vom 28. September 2007 im Internet Archive) der BVZ Holding, S. 7.
cite-note-1818. ↑ BVZ-Konzern mit ausgezeichnetem Halbjahresergebnis (Memento vom 7. April 2018 im Internet Archive). BVZ Holding, September 2017 (Medienmitteilung).
cite-note-1919. ↑ Walter von Andrian: Durchgangsbahnhof in Brig und neue TriebzĂŒge bei der Matterhorn – Gotthard-Bahn. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 1/2008. Minirex, ISSN 1022-7113, S. 24–26.
cite-note-2020. ↑ EJ-Sonderheft Matterhorn-Gotthard-Bahn. Bd. 1. S. 53.
cite-note-2121. ↑ Mehr Zug dank zusĂ€tzlicher Kreuzungsstelle. MGB, 24. Oktober 2007 (Medienmitteilung) @1@2Vorlage:Toter Link/www.mgbahn.ch (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2015. Suche in Webarchiven)
cite-note-zerg-226. Zermatt GGB.
cite-note-2323. ↑ Offizieller Fahrplan 2007 (PDF; 133 kB).
cite-note-2424. ↑ Fahrplan 2011 (PDF; 140 kB)
cite-note-2525. ↑ Fahrplan 2011 (PDF; 82 kB)
cite-note-2626. ↑ EJ-Sonderheft Matterhorn-Gotthard-Bahn. Bd. 1. S. 76.
cite-note-277. Urs Jossi, Philipp Wyss: Refit der HGe 4/4 II der MGB abgeschlossen. In: Schweizer Eisenbahn-Revue. Nr. 2. Minirex, 2024, ISSN 1022-7113, S. 54–55.